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Kinderschutzbund hilft auch in Zeiten der Corona-Krise

Die Maßnahmen der Corona-Krise stellen den Kinderschutzbund Neustadt- Bad Dürkheim vor große Herausforderungen. Das 30jährige Jubiläum sollte 2020 im Mittelpunkt stehen, nun sind dringendere Aufgaben in den Vordergrund gerückt, um die Krise zu bewältigen uns weiterhin für Kinder und ihre Familien da zu sein.

Wie jede andere gemeinnützige Organisation lebt der Verband von den vielen Menschen, die ihn zum Leben erwecken. Das sind die Kinder und Jugendlichen mit ihren Familien, die in verschiedenen Projekten betreut werden und die vielen ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiter*innen, dazu kommen Menschen, die die Flohmärkte betreuen oder als Kunden besuchen. Und immer steht überall im Vordergrund: Das Miteinander der Menschen.

Aber was macht man mit dem Miteinander in Zeiten, in denen das Abstandwahren die beste Hilfe für alle darstellt? Konsequent hat der Vorstand des Ortsverbands Maßnahmen zum Schutz der Familien und Mitarbeiter*innen eingeleitet. Das heißt, alle Projekte sind nun so gestaltet, dass regelmäßig telefonische Begleitung und Unterstützung stattfindet. Sobald es erlaubt ist, wird wieder der persönliche Kontakt an erster Stelle stehen. Denn es wird besonders wichtig sein, Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern nach der schwierigen Zeit der Isolation zu unterstützen.

Die Arbeit des  Kinderschutzbundes hat einen wichtigen gesellschaftlichen Stellenwert, und gerade jetzt benötigen Kinder noch mehr Unterstützung, damit die Schwachen nicht abgehängt werden oder sich alleingelassen fühlen. Nach der Wiedereröffnung der Schulen werden beispielsweise die Lernpaten mehr denn je gebraucht, wenn es darum geht, die Kinder nach der langen Zeit der Isolation aufzufangen und werden dazu ein zusätzliches außerschulisches Angebot einrichten.

Auch in Zeiten des Kontaktverbots gilt: Wir sind da! Die Beratungsstelle des Neustadter Kinderschutzbundes ist in der Krisenzeit erreichbar (0171 – 2921890), damit Kinder, Jugendliche und Eltern jetzt nicht alleingelassen sind und einen Ansprechpartner haben.

Das bundesweite, anonyme und kostenlose Beratungsangebot Kinder- und Jugendtelefon „Nummer gegen Kummer“ (116 111), ist für Fragen, Sorgen und Probleme, mit erweiterten Beratungszeiten zu erreichen.

Der Kinderschutzbund-Flohmarkt im Klemmhof muss wegen des Kontaktverbots leider vorübergehend geschlossen bleiben. Daher können auch derzeit keine Flohmarktspenden angenommen werden. Wer bis dahin nicht auf einen Einkaufsbummel verzichten möchte, wird unter „Ebay-Kleinanzeigen KSBNW“ fündig. Hinter dem Anbieter „KSBNW“ verbirgt sich das Neustadter Flohmarkt-Team und bietet hier das ein oder andere Schnäppchen an.

Der Flohmarkt und Spendeneinnahmen sind für den Kinderschutzbund wichtige Standbeine für die Finanzierung der laufenden Kosten. Die Krise stellt auch hier einen Einschnitt dar, unter anderem mussten geplante Events abgesagt werden. Wer die vielseitigen Angebote des Kinderschutzbundes Neustadt –Bad Dürkheim unterstützen möchte, findet dazu auf der Homepage Informationen.

Jetzt ist geduldiges Abwarten gefordert! Die Ehrenamtlichen freuen sich darauf, in Zukunft wieder in den Projekten arbeiten zu können.

 

Kontakte (zurzeit nur telefonisch / per Email):

Geschäftsstelle: 06321-80055 (Mo-Do von 9-11 Uhr)

buero@kinderschutzbund-nw-duew.de

www.kinderschutzbund-nw-duew.de/

www.facebook.com/DKSBNeustadt                 

Aktuelle Beratungszeiten:

  • „Nummer gegen Kummer“ Kinder- und Jugendtelefon: 116 111

         (Mo, Mi, Do von 10-12 Uhr, Mo-Sa von 14-20 Uhr)

  • Elterntelefon: 0800 – 1110550 (Mo-Fr 9-17 Uhr, Di +Do bis 19 Uhr)

Spendenkonten:

  • IBAN: DE 02 5465 1240 1000 5352 01 BIC: MALADE51DKH (Sparkasse Rhein-Haardt)
  • IBAN: DE 17 5479 0000 0000 7397 07 BIC: GENODE61SPE (Volksbank Kur- und Rheinpfalz)